Unternehmen

Betrieb

Die INMATEC Technologies GmbH ist auf die Herstellung anwendungs- und kundenspezifischer Feedstocks spezialisiert. Wir entwickeln und produzieren verarbeitungsfertige Granulate, die es unseren Kunden ermöglichen, keramische Bauteile im Spritzgießverfahren zu produzieren. Der Sitz des Unternehmens ist in Rheinbach in der Region Köln/Bonn (Kontakt und Anfahrt). Dort befinden sich die Feedstock-Produktion, die Entwicklung und die Beratung zum keramischen Spritzgussprozess, alle unter einem Dach (Produkte & Leistungen).

Bei uns stehen Service und Qualität an erster Stelle. Die verwendeten Rohstoffe durchlaufen vor dem Einsatz eine Eingangskontrolle. Jede produzierte Feedstock-Charge wird einer umfangreichen Qualitätsprüfung unterzogen. Zertifiziert nach ISO 9001:2015 garantieren wir eine gleichmäßige und reproduzierbare Qualität der Produkte und Leistungen.

Wir bieten sowohl Standard-Feedstocks als auch die Möglichkeit, kundenspezifische Feedstocks zu entwickeln. Werkstoffauswahl, keramische Pulverzusammensetzung und Binderkomponenten richten sich individuell nach den Anforderungen, die an Bauteil und Anwendung gestellt werden. Die INMATEC Technologies GmbH verbindet Wissen und Erfahrung mit produktionstechnischer Beratung zum keramischen Spritzgießprozess.


Vollständige Bauteil-Lösungen werden gemeinsam mit dem Kunden in den unterschiedlichsten Anwendungs- und Einsatzgebieten, wie z.B. der Elektronik-, Automobil-, Luft- und Raumfahrt- und Haushaltindustrie entwickelt. Umfassende Information und Unterstützung sind die notwendigen Schlüsseleigenschaften für den Aufbau einer engen und erfolgreichen Partnerschaft mit dem Kunden.

Auf einen Blick

Wir sind stolz, das weltweit führende Unternehmen für die Entwicklung und Herstellung keramischer Feedstocks zu sein.

Geschäftsführung:

Dr. Moritz von Witzleben

Belegschaft:

ca. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Kernkompetenzen:

Keramische Feedstocks Keramisches Spritzgießen Technische Keramik

Leistungen:

Entwicklung
Produktion
Beratung

Schwerpunktmärkte:

Automobilindustrie | Textilindustrie | Schmuckindustrie | Dentaltechnik | Elektrotechnik | Sensortechnik | Medizintechnik

Bindersysteme:

INMAFEED
INMAFLOW
INMAPOM
kundeneigene

Keramiktypen:

Aluminiumoxid | Zirkoniumoxid | Zirkoniumoxid-verstärktes Aluminiumoxid | Aluminiumoxid-verstärktes Zirkoniumoxid | Nichtoxid-Werkstoffe

Produktpalette:

Standard-Feedstocks auf Basis der drei Bindersysteme | kundenspezifische Feedstocks

Produktion:

3-Schicht-System

Betriebsfläche:

rd. 1450m²

Aufbereitungsaggregate:

8

Spritzgießmaschinen:

2

Kundenstamm:

Weltweit

Jährlich zertifiziert:

ISO 9001:2015

Unsere Geschichte

1998
Gründung der INMATEC als Produktionsunternehmen
1999
Produktionsstart im GTZ
Rheinbach
2001
Bezug des heutigen Firmensitzes, Betrieb von 2 Produktionseinheiten
2006
Produktionsbeginn Feedstocks für ästhetische Keramik
2012
INMATEC arbeitet mit 4 Produktionseinheiten
2013
Produktionsbeginn Feedstocks für die Herstellung von transluzenten Bauteilen
2014
Markteinführung des INMAFLOW-Bindersystems
2017
Markteinführung des INMAPOM-Bindersystems
2020
Erweiterung und Ausbauphase in Produktion, Lager und Qualitätssicherung

Inbetriebnahme der inzwischen 8. Produktionseinheit

Team

INMATEC stellt sich vor – lernen Sie unsere Führungskräfte, Feedstock-Experten und Werkstoff-Spezialisten kennen.

Dr. Moritz von Witzleben

Geschäftsführer

Egal ob es darum geht, Antworten auf die großen Fragen zu finden oder die kleinsten Details zu betrachten, ist Moritz der richtige Ansprechpartner. Der Firmengründer hat INMATEC von der ersten Maschine an aufgebaut – er ist kreativer Kopf, tüftelnder Entwickler und eng vernetzter Entrepreneur. Heute ist seine Handschrift bis in den kleinsten Winkel des Unternehmens sichtbar – auch weil er sich durch seine Lehrtätigkeiten (WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen & Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) mittlerweile auch der Ausbildung des Firmen-Nachwuchses verschrieben hat.

Mit dem keramischen Spritzguss kam der studierte Mineraloge in Kontakt als er in Rheinbach seine Doktorarbeit verfasste. Über das dortige Gründer- und Technologiezentrum entdeckte er die Entwicklung und Produktion kommerziell erhältlicher Feedstocks für das keramische Spritzgießen als Marktlücke – diese begann er mit der INMATEC zu füllen.

Moritz, der in den USA geboren ist und zeitweise in Lissabon studierte, richtete auch seine Firma von Beginn an international aus und konnte so seine große Reisefreude mit Beruflichem verbinden. Da er in der Landwirtschaft aufgewachsen ist, hegt er eine große Leidenschaft für Traktoren und Landmaschinen. Nicht ganz zufällig vergleicht er deshalb auch sein Unternehmen gerne mit einer Pflanze, deren Samen er gesät und die er aufgezogen hat, um noch lange ihre Früchte zu ernten.

Dr. Karin Hajek

Leitung Vertrieb

Seit 20 Jahren bestimmt sie die Geschichte der INMATEC entscheidend mit: Karin ist das Sprachrohr des Unternehmens nach außen und das strukturgebende Element nach innen. Dabei hatte die promovierte Biologin in den ersten Jahren ihrer beruflichen Laufbahn keine Berührungspunkte mit Keramik und dem Spritzgießen. Die einzigartigen Eigenschaften des Werkstoffs und des Formgebungsprozesses überzeugten sie jedoch auf Anhieb – seither überzeugt Karin andere davon.

Ihr Handwerk, den Vertrieb erklärungs- und beratungsintensiver technischer Produkte, lernte sie als Außendienstmitarbeiterin im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Bei INMATEC machen der Kontakt mit Kunden, die Pflege des Firmennetzwerkes sowie technische Betreuung und Unterstützung einen großen Teil ihrer Arbeit aus. Besonders passioniert setzt sich Karin für die Aufklärung und Information über technische Keramik und das keramische Spritzgießen ein. Dabei richtet sie sich nicht nur mit Vorträgen auf Messen und in Seminaren an Branchenkreise, sondern bringt auch Jugendlichen in Schulklassen und Bildungsprojekten den Werkstoff und seine Verarbeitung näher.

In ihrer Freizeit sucht Karin das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde. Beim Gärtnern und der Aufzucht von Hühnern lässt sie ihre Biologie-Vergangenheit aufleben.

Marvin Retterath

Leitung Produktion

Seine Leidenschaft für keramische Werkstoffe entdeckte Marvin in seiner Zeit als Student. Während seiner vorangegangenen Ausbildung als Werkstoffprüfer hatte er zunächst Wurzeln bei den Metallen geschlagen. An der RWTH Aachen studierte er Werkstoffingenieurwesen, ehe es ihn in den Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik an den WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz nach Höhr-Grenzhausen zog. Dort schloss er mit dem Bachelor of Engineering ab, wobei er seine Abschlussarbeit bei INMATEC verfasste.

Bald darauf tauschte Marvin seinen Platz im Hörsaal gegen eine Stelle bei INMATEC ein. Als Teil des Produktionsleitungs-Teams war das Controlling von Beginn an Kern seiner Tätigkeit. Mittlerweile verantwortet er als Teamleiter den Ablauf der Produktion – angefangen bei der Planung und Vorbereitung über die technische Umsetzung bis hin zur Abnahme der gefertigten Feedstocks.

Ausgleich zum Arbeitsalltag findet Marvin vorwiegend im Sport. Die für seine große Liebe zum Handball nötige Fitness verschafft er sich durch Laufen und Schwimmen.

Stephan Jegust

Leitung Betrieb

Stephan ist ein echtes INMATEC-Eigengewächs. Aus dem Studium der Werkstofftechnik Glas und Keramik an der Fachhochschule Höhr-Grenzhausen (heute WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz) ging er als Dipl.-Ing. (FH) hervor. Nach seiner Diplomarbeit, welche er bei INMATEC verfasste, wurde Stephan übernommen und hat sich in über 15 Jahren ein breites Aufgabenspektrum erschlossen.

Neben seiner Funktion als Betriebsleiter koordiniert Stephan nationale und internationale Projekte. Er steht somit nicht nur in engem Austausch mit dem gesamten Team, sondern auch außerhalb des Unternehmens gut vernetzt. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Strukturierung und Kontrolle von Arbeitsabläufen, die Qualitätssicherung und die Analytik.

Seine Freizeit verbringt der Familienvater am liebsten mit Frau und Kindern – gerne auch auf dem Fahrrad oder beim Wandern. Außerdem hält er sich mit Laufen fit.

Engagement

Auch über unser Unternehmen hinaus setzen wir uns für die Weiterentwicklung der Branche ein. Ein erklärtes Ziel der INMATEC Technologies GmbH ist es, die Technologie des Pulverspritzgießens weiter voranzutreiben. Aus diesem Grund engagieren wir uns seit vielen Jahren gemeinsam mit anderen Unternehmen und Instituten in mehreren Expertenkreisen und Gesellschaften. Die Zusammenschlüsse ermöglichen es, das Wissen und die Möglichkeiten, die das Verfahren der modernen Industrie bietet, fortwährend weiterzuentwickeln.

Deutsche Keramische Gesellschaft

Die DKG ist die Kontaktstelle für Praxis, Lehre, Forschung und Industrie im Bereich der Keramik. Die größte keramische Organisation Europas fördert die Forschung und Entwicklung auf keramischem Gebiet.

Zudem fungiert die DKG als Dachgesellschaft des Expertenkreises Keramikspritzguss und weiterer Zusammenschlüsse von Industrie und Wissenschaft. Als Veranstalter von Messen und Weiterbildungen sowie Mitherausgeber von Informations- und Fachliteratur ist die Deutsche Keramische Gesellschaft die zentrale Organisation der gesamten Branche. Seit den Anfängen ihrer Firmengeschichte bringt sich INMATEC in der DKG ein und ist regelmäßig in ihren Fachzeitschriften und Veranstaltungen vertreten.

Expertenkreis Keramikspritzguss

Ziel des Expertenkreises ist es, die gesamte Prozesskette Keramikspritzguss weiterzuentwickeln, um die Bauteilpräzision, die Prozesszuverlässigkeit und die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

Die beteiligten Partner wollen mit ihrem Zusammenschluss eine gemeinsame Marke „Keramikspritzguss“ für einen höheren Kundennutzen und eine gestärkte Position im globalen Wettbewerb schaffen. Die sich aus dem Expertenkreis Keramikspritzguss ergebenden Synergieeffekte bieten allen Unternehmen einen Zugriff auf frei gestaltbare Komplettlösungen. INMATEC ist stolzes Gründungsmitglied des 2008 entstandenen Zusammenschlusses.

Expertenkreis Metallpulverspritzguss

Der Expertenkreis Metallpulverspritzguss (MIM) ist ein fachliches Arbeitsgremium des Gemeinschaftsausschusses Pulvermetallurgie. Der Kreis setzt sich aus industriellen Partnern und Forschungsinstituten zusammen.

Hier arbeiten Hersteller von Pulverspritzgussteilen eng mit Partnern aus den Bereichen Metallpulver- und Feedstockherstellern, Lieferanten von Spritzgießmaschinen und Öfen für die Wärmebehandlung sowie Forschungsinstituten zusammen. INMATEC engagiert sich seit über zehn Jahren im MIM-Expertenkreis.

European Ceramic Society

Die ECerS ist der Zusammenschluss der nationalen keramischen Gesellschaften Europas. Sie setzt sich für Fortschritt in Wissenschaft und Forschung, Nachwuchs-Förderung sowie internationale Zusammenarbeit ein.

Mit dem Journal of the European Ceramic Society gibt ECerS die einflussreichste und weltweit führende Fachzeitschrift für Keramik heraus. Die Fachwelt profitiert über das hohe wissenschaftliche Niveau der Veröffentlichungen hinaus: Der JECS-Trust, der aus Einnahmen des Journals gespeist wird, fördert Forschungsprojekte, wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie das Young Ceramists Network für Studierende und keramischen Nachwuchs. INMATEC-Geschäftsführer Moritz von Witzleben war von 2017 bis 2019 Präsident der ECerS.

Nachhaltigkeit

INMATEC praktiziert Nachhaltigkeit

Neben der Erfüllung der höchsten Qualitätsanforderungen an unsere Produkte und Dienstleistungen ist es unser erklärtes Ziel, auch der Verantwortung gegenüber der Umwelt und künftigen Generationen gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit setzt INMATEC auf eine effiziente Nutzung von Ressourcen, einen möglichst geringen Energieeinsatz und die Vermeidung von Abfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Nachhaltiges Handeln hat es bei uns längst in den Alltag geschafft – angefangen bei unseren Bindersystemen, die eine umweltfreundliche Entbinderung gewährleisten, über die Kreislaufführung und Verwertung von anfallenden Reststoffen während der Produktion, bis hin zum Versand der Feedstocks im Mehrwegbehälter. Gemeinsam mit unseren Partnern und Mitarbeitern arbeiten wir daran, unsere Ziele umzusetzen und das Nachhaltigkeitsmanagement weiter zu verbessern.